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Friday, 10. February 2012

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Dr.-Ing. Steffen Pankoke
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Produktivitätssprung beim HSC-Fräsen

Regeneratives Rattern begrenzt die Produktivität von HSC-Zerspanprozessen, insbesondere beim Volumenfräsen von Aluminiumkomponenten für die Flugzeugindustrie. Die Produktivität wird bestimmt durch die Zerspanleistung MRR (Material Removal Rate) in Litern Späne pro Minute.

Ursache für Rattereffekte sind System- und Prozessinstabilitäten, die durch gezieltes Einbringen von Dämpfung vermieden werden können. Da passive Dämpfungsansätze hierfür schlicht nicht ausreichen, hat Wölfel gemeinsam mit einem Industriepartner, der WEISS Spindeltechnologie GmbH, eine HSC-Frässpindel mit aktiv durch Piezo-Aktorik eingebrachter Dämpfung entwickelt.

Die Ergebnisse dieser erstmalig von Wölfel realisierten Technologie sind überzeugend: Steigerungen der MRR - und damit der Produktivität - von 50 % konnten im Fräsversuch nachgewiesen werden.

Prototyp im Einsatz
Kritische Eigenform (Simulation)
Orbit mit aktiver Regelung: Stabile Produktion
Orbit mit ausgeschalteter Regelung: Rattern