Infraschall durch Windenergieanlagen – Studienergebnisse sollen Diskussion objektivieren.

Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) hat in Zusammenarbeit mit Wölfel Engineering GmbH + Co. KG über zwei Jahre von 2013 bis 2015 Messungen an verschiedenen Infraschallquellen (Windenergieanlagen, Straßenverkehr, Haushaltsgeräte, Windgeräusche in der Natur) erhoben.

Der abschließende Bericht liegt nun vor: [1] LUBW: Tieffrequente Geräusche inkl. Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen

Die Ergebnisse in einer kurzen Zusammenfassung:

„Infraschall wird von einer großen Zahl unterschiedlicher natürlicher und technischer Quellen hervorgerufen. Er ist alltäglicher und überall anzutreffender Bestandteil unserer Umwelt.
Windkraftanlagen leisten hierzu keinen wesentlichen Beitrag. Die von ihnen erzeugten Infraschallpegel liegen deutlich unterhalb der Wahrnehmungsgrenzen des Menschen. Diese Pegel konnten bei unseren Untersuchungen in der Umgebung der Anlagen gut gemessen werden, auch die Eigenfrequenzen unterhalb von 8 Hz waren feststellbar.
Es gibt keine wissenschaftlich abgesicherten Belege für gesundheitlich nachteilige Wirkungen in diesem Pegelbereich.“ [1]

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