Projekt HEAR: Wölfel macht die Stadt von morgen hörbar

Die Hochschule für Technik Stuttgart forscht gemeinsam mit Technologie-Unternehmen und Kommunen an der Stadt von morgen. Wölfel beteiligt sich an der Partnerschaft mit einem Projekt, das die akustischen Auswirkungen baulicher Veränderungen schon im Vorfeld tatsächlich hörbar macht.

Der Schutz vor Lärm und anderen Immissionen ist für Bürger ein wichtiges Thema und spielt auch in der Stadt der Zukunft eine große Rolle. Gleichzeitig steigt das Bedürfnis betroffener Bürger, besser in die Planung von Bauvorhaben einbezogen zu werden.

Im Rahmen des öffentlich geförderten Projekts HEAR, das Teil der übergreifenden Partnerschaft i_city ist, entwickelt Wölfel ein Tool, das die tatsächlichen akustischen Veränderungen durch ein Bauvorhaben hörbar macht. Grundlage dieses Tools ist die Software IMMI, die Wölfel seit über 30 Jahren entwickelt und vertreibt. Die Software hilft Bau-Verantwortlichen, Schallimmissionen bei der Planung zu simulieren.

Doch die abstrakten Werte und Zahlen, die IMMI-Simulationen zur Verfügung stellen, sind für betroffene Bürger nur wenig greifbar. Mithilfe des neuen Tools werden Bürger und andere Interessierte schon im Vorfeld hören können, wie sich beispielsweise eine neue Schallschutzwand oder die bauliche Veränderung einer Kreuzung auf den Verkehrslärm und damit die Ohren der Anwohner auswirken. Diese Technik nennt sich Auralisation. Um solche Klangteppiche zu erzeugen, hat das Wölfel-Team unzählige Feldaufnahmen durchgeführt und mit den Algorithmen der Software IMMI verknüpft.

 

Auralisations-Tool ab Sommer Teil der IMMI-Software

„Die Lösung war letztlich eigentlich ganz einfach, aber wir mussten sie uns erst erarbeiten und sind dabei auch schon mal in Sackgassen geraten“, berichtet Janosch Blaul vom Wölfel-Projektteam. Schließlich ist die Straßenlärm-Simulation der Wölfel GmbH weltweit eine der ersten ihrer Art – und die bisher einzige, die die Geräuschkulisse pegeltreu wiedergibt und sich damit innerhalb der offiziellen Berechnungsvorschriften für den Schallimmissionsschutz bewegt.

Forschung und Entwicklung für das Tool sind bereits abgeschlossen, das Team arbeitet aktuell noch am Feinschliff. Geplanter Release-Termin ist im Juli 2021 im Zuge des diesjährigen IMMI-Updates, das allen Kunden kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Nehmen Sie gerne Kontakt auf, wenn Sie weitere Informationen zu IMMI erhalten möchten.

Weitere Details über das Projekt und die Arbeit am Tool erfahren Sie auf der offiziellen Projektseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

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