CMS.Rail Box: Kontinuierliche Infrastrukturüberwachung aus dem Linienbetrieb heraus – schnell nachrüstbar und datenbasiert


Was ist CMS.Rail Box?

CMS.Rail Box richtet sich an lokale Schienenverkehrsbetreiber, die den Zustand ihres Streckennetzes systematisch bewerten und Instandhaltungsmaßnahmen gezielter priorisieren möchten. Während regulärer Fahrten erfasste Schwingungs- und Stoßdaten werden analysiert, auffällige Ereignisse bewertet und Streckenabschnitten zugeordnet. Die Ergebnisse stehen als Zustands- und Schadensindikationen im Dashboard oder über Schnittstellen bereit und schaffen eine belastbare Grundlage für die Instandhaltungsplanung.

Streckenzustand zuverlässig erfassen – trotz begrenzter Ressourcen

Lokale Schienenverkehrsbetreiber müssen den Zustand ihrer Infrastruktur zuverlässig bewerten und Instandhaltungsmaßnahmen sinnvoll priorisieren. Gleichzeitig sind zusätzliche manuelle Kontrollen aufwendig und personelle Ressourcen begrenzt. Werden Auffälligkeiten erst spät erkannt, steigt das Risiko ungeplanter Störungen und kurzfristiger Instandhaltungsmaßnahmen.

Für eine zustandsorientierte Wartung braucht es deshalb belastbare Informationen darüber, wo sich der Streckenzustand verändert und wo genauer geprüft oder gehandelt werden sollte – ohne dafür eine aufwendige zusätzliche Messinfrastruktur in den Betrieb integrieren zu müssen.

So funktioniert CMS.Rail Box

1. Daten erfassen

Kontinuierliches Erfassen von Schwingungs- und Stoßdaten durch Sensor am Wagenkasten

2. Auffälligkeiten bewerten und lokalisieren

Bewerten, klassifizieren und lokalisieren auffälliger Ereignisse

3. Handlungsbedarf sichtbar machen

Darstellung von Streckenzustand und priorisiertem Handlungsbedarf im Dashboard

Einfache Nachrüstung ohne Eingriff ins Drehgestell

Die Nachrüstung bestehender Fahrzeuge stellt besondere Anforderungen an Installation, Freigabe und Wartung. Deshalb wurde CMS.Rail Box so konzipiert, dass die Hardware flexibel im Wagenkasten installiert wird. Ein Eingriff in das Drehgestell oder andere sicherheitskritische Fahrzeugkomponenten ist nicht erforderlich. Dadurch reduziert sich der Integrationsaufwand und die Installation kann fahrzeugspezifisch an geeigneten Positionen erfolgen. Aus den während der Fahrt erfassten Daten lassen sich insbesondere folgende Auffälligkeiten im Streckennetz erkennen und lokalisieren:

  • Stoßstellen
  • Weichen-Hotspots
  • Gleiswellen & Riffel
  • Auffällige Streckenabschnitte

Pilotierung – vom Einstieg zum Rollout

Der Einstieg erfolgt über eine begleitete Pilotierung mit mehreren aufeinander aufbauenden Schritten. Hardware und Installation werden in der Pilotphase kostenfrei bereitgestellt.

1. Setup

Auswahl des Pilotfahrzeugs, Installation der Hardware und Klärung der Schnittstellen.

2. Messbetrieb

Kontinuierliche Datenerfassung und Zustandsanalyse im regulären Linienbetrieb.

3. Validierung

Gemeinsame Bewertung der Ergebnisse mit der Instandhaltung und Abgleich mit Referenzdaten.

4. Business Case

Bewertung von Nutzen und Wirtschaftlichkeit sowie Empfehlung für Weiterbetrieb und Rollout

Streckenzustand und Handlungsbedarf im Dashboard

Das Dashboard führt die analysierten Zustandsinformationen zusammen und macht auffällige Bereiche des Streckennetzes nachvollziehbar.

  • Netzkarte mit lokalisierten Hotspots
  • Heatmap kritischer Abschnitte
  • Trendverlauf des Streckenzustands
  • Ereignisliste klassifizierter Auffälligkeiten
  • Priorisierung nach Handlungsdruck
  • Datenschutzkonformes Ereignisreporting ohne Rückschluss auf einzelne Fahrten
  • Einbeziehung von Wetterdaten

Die Vorteile auf einen Blick

Auffälligkeiten 
frühzeitig erkennen

Bestehende Systeme 
weiter nutzen

Handlungsbedarf 
gezielt priorisieren

Im Linienbetrieb 
kontinuierlich Daten erfassen

Schnell und 
einfach nachrüsten

Schrittweise pilotieren 
und ausrollen

Forschungsprojekt „enableATO“

Autonomes Einschienenfahrzeug „MONOCAB“ für den ländlichen Raum

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  • CMS.Rail Box im Fahrbetrieb des Entwicklungsfahrzeugs eingesetzt
  • Erprobung zusätzlicher Monitoring-, Lokalisierungs- und ATO-Funktionen
  • Erforschung des Transfers auf weitere Schienenfahrzeuge

FAQ

Zu Beginn werden Pilotfahrzeug und Einbauposition festgelegt sowie Schnittstellen und technische Freigaben geklärt. Anschließend wird die Hardware installiert und die kontinuierliche Datenerfassung im Linienbetrieb gestartet.

Während der Pilotierung wird die Datenqualität laufend geprüft. Die Ergebnisse werden mit Referenzdaten abgeglichen und gemeinsam bewertet.

Die ausgewerteten Zustandsinformationen können im CMS.Rail Dashboard bereitgestellt oder optional über Schnittstellen an bestehende Instandhaltungs- und ECM-Systeme angebunden werden.

Ja. Die Zustandsinformationen können über das CMS.Rail Dashboard bereitgestellt werden. Eine Anbindung an bestehende Systeme ist optional und kann abhängig von der vorhandenen Systemlandschaft umgesetzt werden.

Mit zusätzlichen ausgestatteten Fahrzeugen kann die Abdeckung des Streckennetzes schrittweise erhöht werden. Auf diese Weise lässt sich eine Pilotanwendung auf weitere Fahrzeuge und Streckenbereiche ausweiten.

Ja. Wetterdaten können in die Auswertung einbezogen und gemeinsam mit den erfassten Zustandsinformationen betrachtet werden.

CMS.Rail Box ermöglicht ein datenschutzkonformes Ereignisreporting, bei dem kein Rückschluss auf einzelne Fahrten erforderlich ist.


Kontaktieren Sie uns gerne persönlich

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Sie möchten mehr über CMS.Rail Box erfahren? In einem persönlichen Gespräch stellen wir Ihnen die Lösung vor und besprechen, was zu Ihrer Aufgabenstellung passt.

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