
ModulBlitz
Offizieller Projektname: “Entwicklung eines Verfahrens zur Erzeugung künstlicher Blitzschäden sowie der Entwicklung von Verfahren und Methoden zur Detektion, Lokalisierung und Bewertung von Blitzschäden”
Teilprojekt: “Rotorblattüberwachung durch Schwingungs-‚ Blitzstrom- und Luftschallmessung”
Laufzeit: 01.06.2025 – 31.05.2028
Geschäftsfeld: Windenergie-Anlagen
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Im Verbundprojekt ModulBlitz werden neue Verfahren entwickelt, um Blitzschäden an Rotorblättern von Windenergieanlagen frühzeitig zu erkennen, zu lokalisieren und hinsichtlich ihrer strukturellen Relevanz zu bewerten. Ziel ist ein integriertes Monitoring, das Blitzereignisse mit strukturellen Veränderungen verknüpft und so eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Betrieb und Instandhaltung schafft. Wölfel bringt dabei seine Expertise im schwingungsbasierten Structural Health Monitoring ein und verbindet diese mit Blitzstrom- und akustischen Messungen.
Projektziel und Projektbeschreibung
Blitzeinschläge gehören zu den häufigsten Schadensursachen an Rotorblättern von Windenergieanlagen. Auch bei vorhandenem Blitzschutz können strukturelle Schäden entstehen, die oft erst spät erkannt werden und hohe Reparaturkosten oder lange Stillstandzeiten verursachen. ModulBlitz setzt hier an und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz zur strukturellen Zustandsüberwachung nach Blitzereignissen.
Im Projekt werden Messdaten aus unterschiedlichen Quellen zusammengeführt: Blitzstrommessungen erfassen Zeitpunkt und Charakteristik eines Einschlags, schwingungsbasierte Sensoren detektieren Veränderungen im dynamischen Verhalten des Rotorblatts, und luftschallbasierte Verfahren liefern zusätzliche Hinweise auf lokale Schäden. Diese Informationen werden kombiniert ausgewertet, um Blitzschäden zu erkennen, räumlich einzugrenzen und hinsichtlich ihrer strukturellen Relevanz zu bewerten.
Wölfels Beitrag zum Projekterfolg
Wölfel entwickelt und integriert hierfür schwingungsbasierte Analyseverfahren auf Basis des etablierten Systems SHM.Blade. Durch die Kopplung mit Blitzmesssystemen und akustischen Ansätzen entsteht ein erweitertes Monitoring, das sowohl im Labor als auch im realen Betrieb von Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen erprobt wird. Ziel ist ein Demonstrator, der die Praxistauglichkeit des Ansatzes zeigt und perspektivisch in bestehende Überwachungslösungen integriert werden kann.
Projektpartner

Leibniz Universität Hannover – Institut für Statik und Dynamik

Leibniz Universität Hannover – Institut für Informationsverarbeitung

Fraunhofer (IWES)

Fraunhofer (IIS/EAS)

vgbe energy e.V.
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Wölfel Wind Systems GmbH + Co. KG
Assoziierte Partner

WindMW Service GmbH

Phoenix Contact Electronics GmbH
Förderung
Fördermittelgeber: Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Angewandten nichtnuklearen Forschungsförderung des 8. Energieforschungsprogramms.
Förderkennzeichen: 03EE3123A

Kontaktieren Sie mich gerne persönlich
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Sie haben Fragen? Als Projektleiter bei Wölfel für dieses Projekt stehe ich Ihnen für Anfragen rund um dieses Forschungsvorhaben zur Verfügung.
Studium der Physik an den Universitäten:
Würzburg
Rutgers, The State University of New Jersey
Vordiplom (2003), Uni Würzburg
Master of Science (2005), Rutgers
Dr. rer. nat. (2011), Uni Würzburg
Beirat des Testzentrum Tragstrukturen Hannover
Fachgruppenleitung Maritime Mess- & Umwelttechnik in der Gesellschaf
„Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ (Hermann Hesse)
Immer wieder neue spannende Forschungsprojekte mit hervorragenden Teams bei tollem Arbeitsklima.

