MEMOSIK® – Physikalischer Dummy zur Bewertung des Schwingungskomforts

Mit dem aktive Schwingungsdummy MEMOSIK kann der Schwingungskomfort von Fahrzeugsitzen effizient bewertet werden – sowohl auf Prüfständen als auch im tatsächlichen Einsatz.

Exakte Analyse dank fahrertypischer dynamischer Masse

Wird ein Sitz im Rahmen der Sitzkomfortanalyse lediglich mit einer starren Masse belastet, sind die Ergebnisse häufig sehr ungenau. MEMOSIK ist daher so konzipiert, dass er das Schwingungsverhalten des Insassen auf dem Sitz simuliert. Technisch geschieht dies über die Wiedergabe einer sogenannten fahrertypischen dynamischen Masse.

Dieses Verfahren ist bestens erprobt und wurde über viele Jahre kontinuierlich verbessert. Mit Hilfe intelligenter Regelungstechnik kann das System schnell zwischen verschiedenen Fahrergruppen, den sogenannten Perzentilen, umschalten:

  • Kleine Frau (f05)
  • Mittlerer Mann (m50)
  • Großer Mann (m95)

Objektive und reproduzierbare Testergebnisse

Eine MEMOSIK-Messung liefert direkt im Anschluss an die Testfahrt

  • die vertikale Sitzübertragungsfunktion samt ihrer Charakteristika,
  • die Bewertung der Kohärenz sowie
  • die über die Sitzfläche auf den Fahrer einwirkenden Schwingungen samt einer Bewertung.

Im Gegensatz zu subjektiven Probandentests sind diese Ergebnisse reproduzierbar.

Auch als virtuelles Modell verfügbar

MEMOSIK ist ein physikalischer Schwingungsdummy, d. h. er besteht aus Stahl und Elektronik. Sein virtuelles Pendant ist CASIMIR, unser numerisches Insassenmodell. Um die gemessenen Ergebnisse digital abbilden und vergleichen zu können, steht in CASIMIR/Automotive auch ein virtuelles Modell von MEMOSIK zur Verfügung.

Referenzen

Case Study: Wie sich autonomes Fahren auf die Entwicklung von Fahrzeugsitzen auswirkt 593.94 KB
CASE STUDY SITZENTWICKLUNG

Mal ehrlich: Wie intensiv haben Sie sich in der Sitzentwicklung bisher mit einer Lehnenneigung deutlich über 25° hinaus beschäftigt? Was in der klassischen Automobilwelt mit aufrecht sitzenden Insassen nicht der größten Aufmerksamkeit bedurfte, rückt durch autonom fahrende Autos in den Fokus. Denn dort werden sich Fahrende zukünftig zurücklehnen wollen, um gemütlich ein Buch zu lesen oder einfach zu entspannen. Welche Rolle angepasste virtuelle Menschmodelle bei der Lösung der sich daraus ergebenden Herausforderungen spielen, zeigt diese Case Study.


Kontaktieren Sie uns gerne persönlich

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Wir beraten Sie gerne bei Fragen rund um die Themen (virtuelle) Sitzentwicklung, Sitzkomfort und virtuelle Menschmodelle.

Dipl.-Ing. Jörg Hofmann
Produktmanager CASIMIR

M. Sc. Aravinda Veeraraghavan
Technischer Support

Dr.-Ing. Georg Enß
Vertrieb

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