Getriebe von Beginn an optimiert konstruieren

Egal wo ein Getriebe eingesetzt wird, das Ziel ist es immer, dass es schwingungsfrei, zuverlässig und leise läuft. Schon kleine Störungen machen sich häufig lautstark bemerkbar und können erhebliche Ertragsverluste und hohen Verschleiß nach sich ziehen.

Prototypenversuche auf einem Prüfstand liefern häufig nur Erkenntnisse zur Performance unter Idealbedingungen. Zudem ist es zeitaufwendig und kostenintensiv, verschiedene Varianten zu testen und miteinander zu vergleichen. Durch den frühzeitigen Einsatz von Simulation im Entwicklungsprozess kann die Leistung unter verschiedensten Betriebsbedingungen untersucht und von Beginn an optimiert werden. Außerdem können kritische Betriebsbereiche erkannt und gezielt vermieden werden.

In der Regel ist es nicht ausreichend, alle Komponenten einzeln zu betrachten und auszulegen. Um ein optimal funktionierendes System zu entwickeln und somit das Potenzial vollständig ausschöpfen zu können, muss vielmehr das Zusammenspiel der Bauteile betrachtet werden. Daher eignet sich insbesondere für die Getriebeentwicklung und -optimierung die Mehrkörpersimulation. Soll auch die Elastizität der Komponenten berücksichtigt werden, können zusätzlich FEM-Berechnungen mit einbezogen werden.

Unser Leistungsportfolio im Bereich Getriebe:

  • Berechnung und Optimierung der Kraftverteilung im Getriebe
  • Optimierung und Modifikation der Getriebeverzahnung
  • Identifikation schwingungsgefährdeter Bauteile
  • Berechnung von Kräfte- und Momentenverlauf
  • Analyse der Getriebe-Betriebsschwingungen und Simulation von Abhilfemaßnahmen
  • Visualisierung der Trajektorie
  • Stabilitätsuntersuchungen (Eigenwertanalyse)
  • Hochlauf- und Resonanzanalyse (Campbell-Diagramm)

Referenzen

White Paper "Kosteneffiziente Getriebeentwicklung mit Mehrkörpersimulation" 674.47 KB
White Paper "Kosteneffiziente Getriebeentwicklung mit Mehrkörpersimulation"

Anhand von einem Praxisbeispiel beantwortet dieses White Paper die folgenden Fragen: Inwiefern beeinflusst das elastische und dynamische Gesamtverhalten eines Getriebes die lokalen Eigenschaften wie die Verzahnungsgeometrie? Warum müssen diese Effekte im Getriebedesign berücksichtigt werden? Warum eignet sich hierzu insbesondere Mehrkörpersimulation? Wie kann hiermit die Produktqualität bei gleichzeitiger Minimierung von Entwicklungszeiten und -kosten erhöht werden?


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Ich unterstütze Sie gerne bei numerischen Simulationen und berate Sie beim Erarbeiten, Optimieren und Automatisieren Ihrer Simulationsprozesse.

Dr.-Ing. Manuel Eckstein